Orientierung im CPM-Markt wird immer schwieriger
Der Markt für Planning- und Analytics-Lösungen entwickelt sich rasant. Neue Anbieter kommen hinzu, etablierte Plattformen erweitern ihre Funktionen und nahezu jede Lösung verspricht bessere Planung, höhere Transparenz und schnellere Entscheidungen. Für CFOs und Controlling-Verantwortliche wird es dadurch immer schwieriger, die tatsächlichen Stärken einer Plattform zu bewerten. Marketingversprechen helfen dabei nur begrenzt weiter. Gefragt sind belastbare Informationen aus realen Projekten und echten Anwendererfahrungen.

Der BARC Score als unabhängige Entscheidungsgrundlage
Während viele Marktanalysen stark auf Analysteneinschätzungen basieren, kombiniert BARC verschiedene Datenquellen. Neben der Marktpräsenz fließen Ergebnisse aus dem Planning Survey, dem BI Survey sowie weiteren Anwenderbefragungen ein. Die Bewertungen basieren damit auf den Erfahrungen von tausenden Unternehmen weltweit.
Die beiden Bewertungsdimensionen zeigen dabei nicht nur, welche Anbieter sichtbar sind, sondern auch, wie erfolgreich ihre Lösungen in der Praxis eingesetzt werden.
- Portfolio Capabilities bewertet die funktionale Leistungsfähigkeit der Plattform.
- Market Execution betrachtet Marktpräsenz, Kundenerfolg und Umsetzungskraft.
Der BARC Score analysiert 17 führende Anbieter im Bereich Integrated Planning & Analytics und liefert damit eine fundierte Orientierung für Unternehmen, die ihre Planungslandschaft modernisieren möchten.
IBM Planning Analytics ist und bleibt eine feste Größe
IBM Planning Analytics gehört seit Jahren zu den stärksten Plattformen am Markt. Diese Position bestätigt sich auch im aktuellen BARC Score. Besonders interessant ist dabei der Blick auf die Ergebnisse des Planning Survey. Hier erzielt IBM regelmäßig sehr gute Bewertungen beim wahrgenommenen Business Value. Unternehmen, die die Plattform erfolgreich einsetzen, profitieren von leistungsfähigen Planungsprozessen und hoher Flexibilität.
Die technologische Grundlage dafür bildet die TM1-Engine. Sie zählt bis heute zu den leistungsfähigsten OLAP-Technologien am Markt und ermöglicht komplexe Planungs- und Simulationsszenarien in hoher Geschwindigkeit. Doch genau diese Flexibilität bringt auch Herausforderungen mit sich.
Die Realität vieler Implementierungsprojekte
Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand zwischen der Softwareauswahl und einer produktiven Anwendung. IBM Planning Analytics liefert eine leistungsstarke Plattform. Die fachliche Ausgestaltung muss jedoch häufig individuell aufgebaut werden. Dies betrifft sowohl Datenmodelle als auch Planungslogiken und Benutzeroberflächen.
In der Praxis zeigen sich dabei vor allem zwei Themen:
Fehlende fachliche Vorkonfiguration
Unternehmen starten häufig auf einer weitgehend leeren Plattform. Planungsmodelle, Kennzahlensysteme, Eingabelogiken und Reportingstrukturen müssen zunächst konzipiert und aufgebaut werden. Dadurch verlängern sich die Projekte und die Zeit bis zum tatsächlichen Nutzen.
Unterschiedliche Oberflächen für unterschiedliche Aufgaben
Mit PAX, PAW und Cognos Analytics stehen mehrere Frontends zur Verfügung. Technisch ist das leistungsfähig. Für Fachanwender entsteht jedoch häufig eine heterogene Benutzererfahrung. Informationen verteilen sich auf verschiedene Oberflächen und Prozesse.
Warum Standardisierung heute wichtiger wird
Die Anforderungen an Finance-Abteilungen haben sich verändert. Planung, Forecasting, Szenariorechnungen und Reporting müssen heute deutlich schneller erfolgen als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig steigen die Erwartungen von Management, Fachbereichen und externen Stakeholdern.
Langwierige Entwicklungsprojekte passen immer seltener zu diesen Anforderungen. Viele Unternehmen suchen deshalb nach Lösungen, die eine schnelle Einführung mit langfristiger Flexibilität verbinden.
APOLLO verbindet Technologie mit sofort nutzbaren Fachlösungen
Genau hier setzt APOLLO an. Apollo basiert auf IBM Planning Analytics und erweitert die Plattform um vorkonfigurierte Fachanwendungen, eine moderne Benutzeroberfläche und direkten Support aus einer Hand. So entsteht eine Lösung, die die Flexibilität von IBM mit einer schnellen Einsatzbereitschaft verbindet.
Vorkonfigurierte Module statt einer leeren Plattform
IBM Planning Analytics bietet viel Freiraum für individuelle Entwicklungen. APOLLO verkürzt diesen Weg mit 17 vorkonfigurierten Modulen für unterschiedliche Planungs- und Steuerungsprozesse. Erprobte Datenmodelle, Planungslogiken und Kennzahlengerüste sorgen dafür, dass Projekte schneller produktiv werden.
Mosaik als zentrale Benutzeroberfläche
Während viele Anwender in IBM zwischen verschiedenen Oberflächen oder Excel arbeiten, bündelt Mosaik Planung, Analyse und Reporting in einer zentralen Anwendung. Dashboards, Cockpits und Eingabemasken lassen sich flexibel konfigurieren und an die Anforderungen des Unternehmens anpassen.
Schnell produktiv, mittelstandsgerecht und persönlich betreut
APOLLO reduziert den Implementierungsaufwand und sorgt für eine schnellere Time-to-Value. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von mittelstandsgerechten Lizenzmodellen sowie direktem Support durch Berater und Entwickler, die fachliche und technische Anforderungen gleichermaßen verstehen.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Technologie
Die Qualität von Planning-Plattformen wird heute nicht mehr allein durch die Rechenleistung oder den Funktionsumfang bestimmt. Der eigentliche Mehrwert entsteht dort, wo Fachbereiche schnell produktiv werden, Prozesse standardisiert ablaufen und Anwender die Lösung im Alltag akzeptieren.
IBM Planning Analytics liefert dafür eine sehr starke technologische Basis. Apollo ergänzt diese Basis um vorkonfigurierte Inhalte, eine moderne Benutzerführung und eine deutlich schnellere Time-to-Value.

Warum sich viele Finance-Teams aktuell intensiver mit integrierten Planungslösungen beschäftigen
Die Anforderungen an Planung und Steuerung wachsen kontinuierlich. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, mehrere Jahre auf den Nutzen eines Projekts zu warten. Deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die leistungsfähige Technologie mit praxiserprobten Fachkonzepten verbinden.
Wer den BARC Score 2026 genauer betrachtet, erkennt schnell: Die Frage lautet längst nicht mehr nur, welche Plattform technisch führend ist. Entscheidend ist, wie schnell Unternehmen daraus echten Mehrwert erzielen.
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